Wie bleibt ein Student nach der Exmatrikulation in der privaten Krankenversicherung?

Ein Student hat zu Beginn seines Studiums die Wahl, ob er gesetzlich oder privat versichert sein möchte. Die private Krankenversicherung bietet hierbei einige Vorteile, unter anderem günstige Tarife. Doch was passiert eigentlich, wenn der Student mit seinem Studium fertig ist? Unter besonderen Voraussetzungen kann der Student auch dann in der privaten Krankenversicherung bleiben.

Wann die private Versicherungsmöglichkeit weg fällt

Sobald der Student nach seinem Studium in ein Angestelltenverhältnis gerät, wird er höchstwahrscheinlich die Möglichkeit verlieren, privat krankenversichert zu sein. Es sei denn, er übersteigt die gesetzliche Beitragsbemessungsgrenze und darf sich aus diesem Grund privat weiter versichern. In der Regel trifft dies jedoch nicht zu und der Student gerät in die gesetzliche Krankenversicherung. Es gibt jedoch noch ein paar Ausnahmen, die den Eintritt in die private Krankenversicherung auch nach dem Studium zulassen.

 

Selbstständigkeit und private Krankenversicherung

Sollte sich der Student nach seinem Studium selbstständig machen, dann hat er natürlich die Möglichkeit, weiterhin privat versichert zu sein. Möchten Sie in diesem Fall bei Ihrer bisherigen Versicherungsgesellschaft bleiben, dann müssen Sie dort lediglich einen Antrag auf einen anderen Tarif stellen. Welcher Tarif dann der Beste für Sie ist, erfahren Sie über einen PKV-Vergleich (http://pkvrechneranonym.de/). Nach diesem Vergleich könnte es sich jedoch auch herauskristallisieren, dass eine andere Versicherungsgesellschaft bessere Tarife anbietet. Was können Sie dann tun? Sie können sofort nach der Exmatrikulation die Versicherungsgesellschaft wechseln – ohne Zeitverlust. Sobald Sie jedoch diesen Zeitpunkt verpassen, müssen Sie eine zweimonatige Kündigungsfrist bei Ihrer Versicherung einhalten und können dann zu einer anderen Versicherung wechseln.

 

Der Student wird Beamter

Wenn Sie sich nach Ihrem Studium für eine Beamtenlaufzeit entscheiden möchten, dann können Sie ebenfalls in die private Krankenversicherung wechseln. In diesem Fall übernimmt Ihr Arbeitgeber die sogenannte Beihilfe. Dies bedeutet, dass Krankheitskosten zu einem bestimmten Prozentsatz übernommen werden – in der Regel variiert der Prozentsatz je nach Arbeitgeber und Bundesland zwischen 50 und 80 Prozent. Für die restlichen Prozente benötigen Sie eine sogenannte Restkostenversicherung. Diese gibt es zu günstigen Preisen bei der PKV. (http://www.concret.de/beamte/)

 

Vorteile für einen Beamtenanwärter

Nun wird es wahrscheinlich so sein, dass Sie nicht sofort nach dem Studium Beamter sind. Zuerst kommt die Zeit als Beamtenanwärter. In dieser Zeit bietet Ihnen die private Krankenversicherung nochmals einige Vorteile: Sie erhalten einen besonderen Rabatt und könnten sogar einen ebenso günstigen Beitrag wie als Student genießen. Allerdings wird dieser Rabatt auf das 35. Lebensjahr begrenzt. Während Sie Beamtenanwärter sind, darf Sie keine Versicherungsgesellschaft ablehnen – auch nicht aus gesundheitlichen Gründen. Daher sollten Sie in diesem Fall die Chance nutzen und eventuell die Versicherung wechseln. Natürlich nur dann, wenn eine andere Versicherungsgesellschaft bessere und günstigere Tarife anbietet.